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Marla kocht: Scharfe Cold Noodles nach koreanischer Art

Cold Noodles Rezept

Hitze und kochen verträgt sich nicht besonders gut. Weil wir uns aber nicht die ganze Zeit von Eiscreme ernähren können, mein Geheimtip für viel zu heiße Hundstage: Cold Noodles!

Wie bitte, kalte Nudeln? Da bäumt sich die deutsche Hausmannskostsseele empört auf. Schließlich kommen Nudeln hierzulande ausschließlich warm auf den Tisch – begleitet von a) Tomatensauce mit Hackfleisch oder b) mit Sahne-Schinken-Sauce. Weil das den kulinarischen Horizont aber auf Dauer doch sehr begrenzt (und die Sahne in Verbindung mit den Kohlehydraten nicht mehr en vogue sind), sollten wir mal den Koreaner nacheifern. Die essen glücklich kalte Nudeln und freuen sich, dass die Herdplatten bei der Affenhitze nur minimal benutzt werden müssen. Dafür gibt es viel knackiges Gemüse. Und wenn kritische Stimmen im Haushalt dieses Gericht anzweifeln sollten: Im Grunde handelt es sich hier um einen Nudelsalat. Nur ohne die Mayonnaise, die Gürkchen und die Erbsen aus der Dose.

Scharfe Cold Noodles nach koreanischer Art

Zutaten für 3-4 Personen
* Soba Nudeln (gibt es im Asia Markt)
* 4-5 Karotten und 1/2 Kohlrabi, als Julienne geschnitten
* 1/2 Gurke in dünnen Scheiben
* 6-7 Radieschen in dünnen Scheiben
* 1 Bund Frühlingszwiebeln, in dünnen Scheiben
* 2 Garnelen pro Person

Sauce:
* 4 TL Sriracha Sauce
* 4 TL Reisweinessig (Mirin)
* 2 EL Sojasauce
* 2 TL Honig
* 2 TL Brauner Rohrzucker
* 2 EL geröstetes Sesamöl
* 2 TL Sesamkörner

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und mit kaltem Wasser abspülen.

Alle Zutaten für die Sauce zu einem sämigen Dressing vermischen.

Die Garnelen mit Zitrone beträufeln und mit Salz und Chiliflocken würzen. In einer Pfanne einen Schuss Olivenöl erhitzen und die Garnelen knusprig grillen.

Zum Anrichten, die Nudeln in einen tiefen Teller geben, das Gemüse appetitlich verteilen, die Garnelen auflegen und alles mit Frühlingszwiebeln bestreuen. Zum Schluss etwas Dressing drüberträufeln und erfrischend kalt genießen!

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