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Marla kocht: Rote Bete Carpaccio mit Mango

Rote Bete Carpaccio

Wie bereits an der ein oder anderen Stelle deutlich geworden ist, rattert meine kulinarische Karriere regelmäßig durch obsessive Phasen mit bestimmten Lebensmitteln. Und alle paar Jahre wieder ist es die Rote Bete, das Albtraumgemüse meiner Kindheit, von ich mittlerweile komischerweise nicht genug bekommen kann. Vor drei Jahren waren es in Rotweinessig eingelegte Rote Betescheiben (die es nirgendwo mehr zu kaufen gibt, Sauerei!), die ich in Sandwiches verarbeitete. Mittlerweile hobele ich rohe Rote Bete wie ein Profi in hauchdünne zartschmelzende Scheiben, denn mein Herz, mein Magen und mein Verstand verlangen nahezu täglich nach Rote Bete Carpaccio.

Eine Rote Bete für alle Fälle

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Das gute am Carpaccio: Es ist vielseitig. Und einfach irre gesund. Detox Superfood deluxe sozusagen. Schmecken tut es aber köstlich, deswegen ist damit alles in Ordnung. Es funktioniert als Vorspeise, als Beilage zur Hauptspeise, als Hauptspeise und meinetwegen auch als Nachtisch. Es ist vegan, kann aber durch den Einsatz von zerkrümeltem Feta oder geriebenem Parmesan auch für die laktoseliebende Fraktion aufgepimpt werden. Carpaccio ist natürlich auch das Sommeressen schlechthin, denn der Herd bleibt aus, ich hobele stattdessen Rote Bete, fahre dann für einige Runden ins Schwimmbad und freue mich so aufs Carpaccio, dass ich nicht mal auf den Gedanken komme mir Pommes zu kaufen (ich weiß, es ist merkwürdig) und sitze danach umantelt von dezentem Chlorgeruch glücklich vor meinem Teller Rote Bete. Rote Bete

Euer Sommer ist jedenfalls gerettet, denn gekocht muss hier nichts werden, nur geschnitten und schick drapiert und schon könnt Ihr nach einem langen Sommertag am See reinhauen. Ich empfehle Grillkäse und ein Gläschen guten Rieslings als ultimative Begleitung.

Rote Bete Carpaccio mit Mango

Macht 2-3 Rohkostfreunde satt
* 1-2 Knollen Rote Bete, geschält und fein gehobelt
* 1 Hälfte Mango, in Scheiben oder Würfel
* Frischer Basilikum oder Koriander
* 1 EL Himbeeressig
* Pfeffer
* Meersalz
* Olivenöl
* Optional: Geriebener Parmesan oder zerkrümelter Feta

Die gehobelten Rote Bete auf einem großem Teller fein säuberlich ausbreiten. Ich ziehe übrigens für diesen ganzen Prozess Handschuhe an, ansonsten sehen meine Hände aus als ob ich ein Schwein abgestochen hätte. Darauf achten, dass die einzelnen Betescheiben möglichst nicht aufeinander liegen. Die Mango und den Basilikum oder Koriander darüber manierlich. Himbeeressig darübergießen und nach Geschmack salzen und pfeffern. Schließlich noch etwas Olivenöl über alles träufeln und fertig!

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