Arbeitswelt, Beste Freunde
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Einmal im Leben rammt die Titanic den Eisberg.

Fehler, Scheitern, Federn lassen  – keiner will es, alle erleben es. Wir suchen, wir finden – und dann verlieren wir. Davon lassen wir uns aber nicht ins Bockshorn jagen, denn bevor wir endgültig resignieren, halten wir uns erstaunlich lange an dem einen brillianten Gedanken fest: Dass wir behalten dürfen, was wir finden. Das ist der Silberstreif unserer Existenz, die Motivation an unseren dunklen Tagen, die Kerze auf dem YES-Törtchen namens Existenz.

Der Gegensatz zu diesem Silberstreif ist das epische Scheitern, der Moment, wo feststeht: verkackt.

Das kommt so schnell nicht wieder. Bye bye. Adios, amigos.Auf der Suche nach dem perfekten Leben, dem perfekten Job, dem perfekten Partner, den perfekten Jeans laufen wir alle irgendwann gegen einen Hügel. Manchmal ist es damit nicht getan und wir rennen gegen ein Gebirge. Und einmal im Leben, da kommt der Punkt, wo die Titanic den Eisberg rammt. Und während wir nach Luft schnappend im eiskalten Wasser um uns schlagen, versuchen, nicht im schwarzen Wasser zu versinken, versuchen, uns an einem filigranem Strohalm festzuklammern, bleiben uns nur zwei Möglichkeiten: Untergehen oder schwimmen.

Wer schwimmt und überlebt, dem bleibt die beruhigende Aussicht: Statistisch gesehen ist es nahezu unmöglich, dass ein Schiff zweimal im Leben einen Eisberg rammt.

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