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Der große EMZ Serienguide: Welche Serie schaue ich im Herbst?

Serien Tv 2015

Pünktlich zum goldenen Laub an den Bäumen gibt es eine neue Ausgabe des EMZ-Serienguides für euch. Schließlich ist die kalte Jahreszeit die beste Jahreszeit, um sich mit Heißgetränken auf dem Sofa einzumummeln und eine Serie von Folge 1 bis zum Ende anzuschauen.

The Last Man on Earth

Stell Dir vor, Du bist der letzte Mensch auf der Welt. Was würdest Du tun? Würdest Du noch Unterhosen anziehen? Aus der Dose essen? Einen Monet aufs Klo hängen? Phil Miller kann all diese Fragen beantworten, denn er ist der tatsächlich der letzte lebende Mensch auf der Welt. Perfekt, leicht anarchische 20-Minuten Comedy, bei der dann alles ein bisschen anders als erwartet kommt.

The Man in the High Castle

Science-Fiction ist nicht mein liebstes Genre – dennoch hat dieser Trailer mich in helle Aufregung versetzt. Amazon, die ich serientechnisch noch nicht richtig auf dem Radar habe, bringt zusammen mit Regielegende Ridley Scott die Verfilmung des Philip K. Dick Romans „The Man in High Castle“. Beste Voraussetzungen also! In dieser dystopischen Alternativweltgeschichte haben die Nazis den Krieg gewonnen und die USA sind unter den Achsenmächten aufgeteilt. Ich kann den Start gar nicht abwarten – die Pilotfolge gibt es immerhin schon hier.

Broad City

Falls ihr nur zeitgeistigen Hipster-Shit anschaut, um euren Intellekt nicht zu gefährden, aber innerlich nach einem Schuss „Sex and the City“ hungert, dann ist Broad City das Richtige für Euch. Die beiden Mittzwanziger Ilana und Abbi slacken und kiffen sich durch New York, geplagt von den Selbstverwirklichungszweifeln der Generation Y.

Crazy Ex-Girlfriend

Es gibt wenig, was Hollywood mehr liebt, als die Geschichte von der irren Ex-Freundin, die über ihren Ex nicht hinwegkommt, dabei vollkommen ausrastet und nur durch die Liebe eines guten Mannes gerettet werden kann. Dieses neue Serie scheint oberflächlich betrachtet genau dieses Ansatz zu bedienen: Rebecca Bunch kündigt ihren prestigeträchtigen Anwaltsjob in New York und zieht Hals über Kopf nach West Covina, nachdem sie ihren Ex-Freund Josh aus Summercamp-Zeiten zufällig auf der Straße getroffen hat. Das Ziel: Josh zurückgewinnen. Klingt also erst einmal ziemlich Klischee. Doch dann singt die Hauptdarstellerin super eingängige Ohrwürmer und de-konstruiert insgesamt das Genre: Warum spinnen denn immer die Frauen?

Supergirl

DC Comics schielen vermutlich neidisch auf die milliardenschwere Marktanteile von Marvel. Deswegen wurde das Serien-Universum von Arrow und The Flash erweitert – mit einer weiblichen Superheldin in der Hauptrolle. Supergirl ist Supermans Cousine und sorgt genau wie er dafür, dass Katastrophen gimpflich ablaufen. Ich persönlich finde die gesamte Superhelden-Thematik in Film und Fernsehen ziemlich ausgelutscht, aber dem Piloten gebe ich noch eine Chance, weil ich wirklich hoffe, dass DC Comics das nicht versaut hat und wir endlich mehr coole Frauen auf dem Bildschirm sehen.

2 Kommentare

  1. Girl,
    du rettest mich durch die unglaubliche Zäsur, die zwangsläufig bei mir eintritt, wenn ich mit Akte X durch bin. 😀

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