Beste Freunde, Schwerpunkte
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About the Wut.

Wut

Manchmal bin ich furchtbar wütend. Auf die Welt, auf die Menschen in dieser Welt die mich nicht verstehen, auf die Menschen in dieser Welt die mich scheiße behandeln, auf die kaputte Welt, in der 16-jährige Mädchen in Brasilien entführt, betäubt und dann von 32 Männern vergewaltigt werden und auf den nicht-existenten Gott,  der all das zulässt.

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Ganz schlecht: Die eigene Wut an anderen Menschen auslassen, die unschuldig an der eigenen emotionalen Endzeit sind. Das hat mir eigene leidvolle Erfahrung nahegebracht. Merke: Wenn im Inneren ein flammender selbstgerechter Vulkan brodelt, vorsichtig bei sozialen Kontakten. Der Vulkan kann schnell im falschen Moment ausbrechen und dann hat die Freundschaft schnell einen Knick. Auch wenn es verlockend ist, sich bockig aufzuführen und sich in eine melodramatische „Die Welt versteht mich nicht!“-Stimmung hineinzusteigern – es ist es im Ende nicht wert.

Etwas besser: Die Wut an unschuldigen aber toten Gegenständen auslassen. Die Küche ist ein prima Schlachtfeld, lassen sich doch Schnitzel kloppen, Teig kneten und mit scharfen Messern an Dingen rumschnippeln. Andere Charaktere mögen sich lieber feingeistig auf Papier (sei es digital oder analog) auskotzen und dazu brettharten Metal hören. Gut an diesen Methoden ist, dass Wut zum Ventil wird und mit viel Glück noch eine leckere Mahlzeit daraus wird. Oder eine gute Geschichte. Die einen mit noch mehr Glück wieder mit der Welt versöhnt.

Es soll auch Menschen geben, die sich und ihre Gefühle beim Sport auspowern. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen.

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