Land, Stadt
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Marla unterwegs: 4 Tage Hamburg

Sonnenuntergang an den Landungsbrücken

Letzte Woche verbrachte ich 4 fabelhafte Tage in der Hansestadt, die mich sogar an 2 Tage mit strahlend blauem Himmel und frühlingshaftem Sonnenschein überraschte. Und ich stellte zum wiederholten Male fest: Von allen deutschen Großstädten ist mir Hamburg am liebsten. Es ist gemütlich, es ist am Meer, es gibt Fischbrötchen und, ganz wichtig, die Strecken sind kurz. Wer den Alptraum „Berliner Nahverkehr“ schon einmal erlebt hat, weiß das sehr zu schätzen.

To-Do’s für 4 Tage Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe: Toller Bau, tolle Ausstellung Tattoo (gibt sogar eine automatische Tätowiermaschine – die Kreuze sind allerdings abwaschbar) und, am allertollsten, der Museumsshop. Ganz tolle Auswahl an Büchern und kleinen Mitbringsel.

Shoppen & Speisen: Hamburg ist die schönste Stadt zum Geld ausgeben. Ich habe, wenig überraschend, vor allem in Küchenzubehör investiert. In meinem persönlichen Einkaufsparadies Muji fand ich die perfekten Ramenschalen sowie Reisschalen und Duftkerzen.
Im portugiesischen Supermarkt in den Schanzenhöfen (unbedingt besuchen wenn in der Gegend) nahm ich die typischen Terakotta-Teller mit, in den Gerichte im Ofen zubereitet werden sowie Gewürze. Würde ich in Hamburg wohnen, ich würde wöchentlich für eine Ration luftgetrockneten Schinkens wiederkommen.
Gleich beim Hauptbahnhof, in der Kirchenallee, befindet sich Mutterland, ein Laden voller wundervoll verpackter Delikatessen, die ich alle nicht brauche, aber unbedingt besitzen will.
Und etwas weiter in St. Georg, in der Koppel, fand ich das Kräuterhaus. Der Wohlfühltee wurde mir als Geheimtipp angepriesen und ich bin sehr gespannt!
Um die Ecke, in der Langen Reihe, befindet sich das Cafe Gnosa, das mir von mehreren Seiten wegen des guten Kuchens empfohlen wurde. Die Kuchenauswahl ist wirklich Bombe, der Kuchen auch lecker – nur sollte man sich darauf gefasst machen, zu Stoßzeiten auch mal kurz auf einen Tisch warten zu müssen. Das mit dem Kuchen ist nämlich kein Geheimnis!
Sowieso immer und jederzeit auf die Hand: Franzbrötchen. Traute mich sogar optimistisch an eine Variation mit Kirschen und Streuseln – es war ein buttriges Gedicht.

Hamburger Luft schnuppfern am Hafen: Ob Landungsbrücken, Speicherstadt oder Hafencity, Wasser ist Wasser und Möwen sind Möwen. Ich spaziere deswegen bei jedem Hamburg-Besuch mit geröteten Wangen und in exzellenter Stimmung durch Wind und Wetter am Hafen entlang und genieße den Hauch von Nordsee in der Luft. Durch die Speicherstadt wandern und sich ein Leben in einem der luxuriösen Lofts vorstellen, bereitet mir manchmal auch großes Vergnügen. Dann, wenn ich ausblende, dass die Mieten für einen dieser Lofts vermutlich höher sind als mein monatliches Einkommen.

1 Kommentare

  1. Ach Hamburg, meine Perle!
    Jetzt will ich meinen Rucksack packen und diese tolle Stadt auch endlich wieder besuchen. Durch die Speicherstadt bin ich sogar mal bei einer Art Firmenlauf gejoggt ;). Ich mochte den kleinen dänischen Eisladen. Aber ich liebe eh skandinavisches Eis sehr – egal wie steif die Brise draußen weht.

    Danke fürs Erinnerungen wecken (also noch andere, außer die 2km laufen ;)) und Hamburgweh auslösen 🙂

    Grünste Grüße

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