Rezept
Kommentare 7

Marla kocht: Hausgemachte Pommes Frites.

Wie jeder Mensch auf dieser Welt, der seine Sinne beisammen hat, liebe ich Pommes Frites. Knusprig frittierte Kartoffelstücke sind meiner Meinung nach die Essenz des Soul Foods, oder, wie ich es gerne nenne, Essen fürs Herz.
Nun denkt man ja, uh, Pommes, sehr ungesund. Schließlich werden die in reinem Fett frittiert, das kann ja nicht gesund sein. Klar, wenn man ein verbissenenes Knochengestell ohne Spass im Leben sein möchte, dann sollte man Pommes meiden. Allen anderen kann ich nur sagen: Esst, was euch glücklich macht, nur eben in Maßen. Und kocht es selbst.
Ich besitze keine Friteuse, deswegen gibt es bei mir Backofen-Pommes. Ganz wichtig: Den Backofen richtig hochheizen, bevor irgendeine Kartoffel darin brutzelt. Ich schalte ihn meisten 20 Minuten vorher an und stelle ihn auf 250 Grad.  Die Pommes schnitze ich in liebevoller Handarbeit selbst, aus den größten Kartoffeln, die ich finden kann. Von da an ist es ein Selbstläufer: Pommes auf einem Blech oder Form ausbreiten (nicht stapeln!), großzügig mit Olivenöl beträufeln und dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Dann heipt es: Ab in den Ofen! In der Regel dauert es 30-40 Minuten bis die Kartoffelschnitze kross werden, hängt davon ab, wie gut der Ofen vorgeheizt war. Von Zeit zur Zeit alle Pommes wenden und durchmischen.

Ich esse dazu gerne alles, am liebsten panierten Fisch und Gurkensalat. Den bereite ich traditionell mit Balsamico Bianco, Dill oder Petersilie, Salz und Olivenöl zu. Diesmal ließ ich die Gurkenscheiben wie immer in 10 Minuten in Balsamico einweichen, dann gab ich Knoblauch und Sesamkörner dazu sowie Olivenöl und einen Schuss geröstetes Sesamöl. Himmlisch.
Und nie wieder will ich hören, dass Pommes Frites ungesund sind!

7 Kommentare

  1. Oha, gut dass ich diesen Post VOR dem Wochenendeinkauf gelesen habe! Der Gurkensalat macht mich auch ziemlich an…

  2. Anonymous sagt

    Die Kartoffelscheiben kann man auch super mit Öl und Gewürzen in einen Plastikbeutel füllen und darin schütteln. Dann verteilt sich alles bestens!

  3. Pingback: Der Streetfood Hype

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.